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Personalauswahl - Was kostet eine Fehlbesetzung ?

Diese Frage ist aus meiner Sicht durchaus legitim. Erfahrungsgemäß wird sie jedoch in vielen Unternehmen viel zu selten gestellt. Dabei ist bekannt, dass etwa 5 - 25 % der getroffenen Personalentscheidungen in den ersten beiden Jahren korrigiert werden. Betrachtet man lediglich den Kostenfaktor, so ist es völlig unerheblich, ob die Korrektur der Entscheidung durch das Unternehmen oder dem Mitarbeiter erfolgt.

Sicher ist es nicht ganz einfach, die genauen Kosten einer Fehlentscheidung zu ermitteln. Betrachtet man jedoch die Aspekte des Bewerbungsmanagements (Anzeige, Bewerbungsgespräche, Reisekosten etc.), die Einarbeitungskosten sowie die noch nicht volle Arbeitsleistung in den ersten Wochen, so bekommt man schon einige Anhaltspunkte dafür, dass der falsche Kandidat recht teuer werden kann. 

Mit dem Einsatz moderner Instrumente zur Personalauswahl kann das Risiko einer Fehlentscheidung deutlich minimiert und somit auch Kosten eingespart werden. Wichtig dabei ist, dass diese Instrumente sowohl die Interessen des Unternehmens als auch die des Kandidaten berücksichtigen.

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